Mär 08 2012

Ein lebendiges Charisma für eine lebendige Kirche in einer leidenden Welt: Der „Notschrei der Ärmsten“ (Paul VI) ist seit den Ursprüngen unserer Ordensgemeinschaft der Ruf, auf den wir nach dem Beispiel des Guten Hirten antworten.

Mit Liebe, in Buße und Hingabe unseres Lebens …

An der Seite jener, die leiden, weil ihnen die Würde, das tägliche Brot oder die Möglichkeit einer guten Erziehung, ihr Zuhause und die Geborgenheit der Familie genommen wurden, die die Hoffnung verloren haben und sich nicht geliebt fühlen.

Zu diesen von Gott besonders geliebten „Kleinen“ möchten wir mit unserem Leben und Wirken die Barmherzigkeit und Zärt¬lichkeit Gottes bringen. Bewusst bemühen wir uns um den Aufbau von Frieden, Gerechtigkeit, die Bewahrung der Schöpfung und Geschwisterlichkeit im Umgang miteinander.

Im Stil des heiligen Franziskus, im Vertrauen auf die Vorsehung Gottes und nach dem Vorbild der Heiligen Familie fühlen wir uns als Ordensfrauen gesandt, die Würde des Menschen in allen Bereichen zu schützen. Zu unseren Aufgaben gehören:

  • Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen
  • Förderung und Unterstützung von Frauen und Familien
  • Kranken- und Altenpflege
  • Gemeindeseelsorge
  • Geistliche Begleitung
  • Einsatz in Missionsländern.

Als Hirtenmädchen Jesu Christi, des Guten Hirten, bemühen wir uns mit ca. 1400 Schwestern in 31 Ländern auf 4 Kontinenten, das geistige Testament unseres Gründers durch unsere Hingabe an Gott im Dienst an den Menschen umzusetzen:

„Ihr meine geliebten Söhne und Töchter, die Er zu Hirtenkindern seiner Herde bestellt hat, sollt dem verirrten Schaf nachgehen, bis ihr es in den Stall des Guten Hirten zurückgeführt habt.
Fürchtet euch nicht, an steilen Abhängen oder Abgründen, an die ihr euch oft heranwagen müsst, um das verlorene Schaf zu retten, umzukommen. Weder Dornensträucher noch Fallen sollen euch erschrecken.“